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Was nutzt der tollste Online-Shop, wenn ihn keiner findet: Die Platzierung in den großen Suchmaschinen spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, neue „elektronische Kunden“ zu gewinnen. Für ein kleines Unternehmen kann der Weg an die Spitze der Rankings bei Google & Co. ziemlich schwer sein. Ein Regensburger Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, ostbayerische Firmen beim Suchmaschinen-Marketing zu unterstützen. „Zauberei ist es nicht, aber es dauert seine Zeit, bis man den begehrten Platz ganz oben hat“, sagt David Beckers, Gesellschafter der Beckers GbR in Regensburg und Suchmaschinen-Profi.
Wie können Online-Shops also in den Google-Rankings ganz nach vorn kommen? Für David Beckers sind zwei Faktoren entscheidend: Zum einen müssen auf der Shop-Homepage die richtigen Begriffe zu finden sein – also diejenigen Wörter, die ein potenzieller Kunde mit größter Wahrscheinlichkeit in einer Suchmaschine eingibt. Zum zweiten muss die Seite im Netz eine relativ große Bedeutung erlangen. Das geschieht durch Links. Das heißt, je mehr andere Internetseiten auf Ihre Online-Filiale hinweisen, desto höher lassen Google & Co. sie klettern. „Es geht auch darum, wie bedeutend die einzelnen Verlinkungen sind“, sagt Beckers. Er hat mit seinem Unternehmen in den vergangenen Jahren ein Netzwerk geschaffen, das seinen Kunden binnen eins bis zwei Jahren eine Top-Platzierung in den Suchmaschinen möglich macht.
Dass Beckers' Konzept funktioniert, beweist er mit seinem eigenen Online-Shop – einem Portal für maßgefertigte Hemden, zu finden unter www.hemdwerk.de. Wer bei Google nach Maßhemden sucht, die er online bestellen kann, der wird auf das Regensburger Unternehmen verwiesen. „Aber wir mussten einiges dafür tun“, sagt David Beckers. Sein Konzept, Kleidung nach Maß online bestellbar zu machen, war mutig: „Wir wussten nicht, ob gerade die etwas reiferen Männer diese Idee annehmen würden“, erklärt der Jungunternehmer, der die Hemden ausschließlich über das Internet vertreibt.
Die Strategie ging auf: „Wir haben immer mehr Männer, die in den Abend- und Nachtstunden von zu Hause aus ordern.“ Viele der Käufer seien zwischen 40 und 50 Jahren alt, suchen oftmals etwas Besonderes – oft auch, weil ihnen die Hemden von der Stange nicht passen. „Unsere Umsätze wachsen zweistellig“, bilanziert er 18 Monate nach dem Start.
Quelle: IHK Magazin Regensburg, 02/2007, Jens Henning
Beitrag vom: 03.02.2007 |